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April 8th, 2011 by max
Vor zwei Wochen kam es zu einer lustigen Begebenheit.
1/1 bei Nihat.
Die Stackgrößen bewegten sich im Rahmen von 100-150€.
Die Action war sehr loose und ich war wieder mal in Zockerlaune.
Auch Moh hatte den God-Modus an.
Er fühlte sich unbesiegbar, raiste jede zweite oder dritte Hand…
..das war auch völlig in Ordnung. Wir waren ja nur zu viert im Ring…
und da kann man mal etwas lockerer spielen.
Der namentlich bereits erwähnte Spieler eröffnete den Pot mit einem Raise.
Er befand sich under the Gun / am Cutoff, je nachdem wie man es sehen möchte.
Zu mir wurde gefoldet und ich bezahlte die 3 oder 4 Euro, die ich noch nachlegen musste, mit A T .
Der Flop ging auf : k 4 3
Nun : gemäß seiner weiten Preflopraisingrange hat er da selten eine Madehand.
Die Wahrscheinlichkeit, das er mit einer ungepairten Holecard eine der anderen Karten
im Flop getroffen hat, liegt grob überschlagen bei 32%.
Das er AA, einen guten König, einen Drilling oder zwei Paar hat, ist noch viel unwahrscheinlicher(<5%).
Ass-Hoch ist sogar nicht unselten = Nuts!
Zudem habe ich Backdoor-Straight, Backdoornutflush, Impliedtilt und falls er doch getroffen hat noch sehr oft die Pairoption als "Backup".
Am Turn zeigt sich : 2 (k 4 3 2 )
Am Flop habe ich auch gecallt, um am Turn zu bluffen, falls so eine Karte kommt.
Da mir die Karte aber soviele Outs bescherte und Ace-High immer noch Nuts sein könnte,
liess ich mich dann doch zu einem Check bewegen (Potcontroll).
Seine dritte Wette (die Bet auf der zweiten Straße) war da nicht so porarisiert, wie sie es bei vielen Spielern wäre.
Da er weiß, dass ich weiß, dass er da selten eine gute Hand hat …
und ich von Hause aus eine fischige Callingstation bin, valuebettet er mich an manchen Tagen selbst noch mit A4.
Jede Bet am River hingegen (9 ), “konnte“ nur ein Bluff sein.
Oder zumindestens wäre es sehr Wahrscheinlich.
Er checkte mit und sagte : “Du hast gewonnen. 7 Hoch!”
Ich : flipte meine Holecards um und entgegnete : “Ich hätte Aaalles gecallt…!”
Er : “Ich weiß.”

Der Fisch am Tisch (den ich nicht namentlich nennen möchte) guckte uns nur verwundert an.
Wieso? Weshalb? Warum? “Wie kannst du das Callen?”
“Selbst die Zwei schlägt Dich doch!”
Ich musste feixen … und verkniff mir die Anwort.
Für ihn muss das wie “Magie” sein, dass ich KQ auf x9kk & KK auf 9 2 6 folde / aber auf anderen Boards mit totaler Grütze bezahle.
Ich will nicht sagen, dass mein Calldown gut war.
Über den Sinn oder Unsinn kann man sich wochenlang streiten.
Es war grenzwertig und ich wollte nur zocken.
Mit Moh habe ich eh eine exklusive History.
Im Januar gab es ja die Hand, in der er meinen Q-High Herocall mit A2 auf
256tt doch glatt overcallte.
Meine Strategie in jüngster Zeit war, mein Setzmuster am Flop umstellen, damit ich am Turn und River mehr Action bekomme…
und schwerer zu lesen bin.
Mit TP – No Kicker habe ich so gestern viel mehr Value extrahieren, als ich es sonst geschafft hätte.
Wenn ich es jetzt noch hinbekomme, ihn mit meiner Bodylanguage zu verarschen(mir ist schon ein paar mal aufgefallen, worauf er achtet, nur meist bin ich zu way off, als selbst darauf zu achten), habe ich mein Ziel erreicht
Erfolge und Niederlagen:
Mittwoch 320€ Down bei NL50 *kotz*
Ich habe wirklich nicht schlecht gespielt.
Das meiste Geld habBluffs gezogen,
Aber wenn ich 3×70/30 Spots (und einen 30/70 Spot) verliere,
mir 2 Sets zerwichst werden,
der Vpip90% AF: 3.0 Spieler = zufällig gegen meine Asse = Q7
@7Q4 hat (-200bb)
mir 140€ durch Impliedcalls und / busted Draws / +EV Contibets verloren gehen
kann man halt nüchts machen, woa? 
Gestern kam ich auf +20€
March 29th, 2011 by max
400€+ @hh und der privaten 1/1 runde
meine gegner waren leichte beute für mich. ich habe zwei – drei mal geblufft und sonst nur normales valuebettingpoker gespielt.
trotzdem… ich bekam jedes mal (!) action.
jedes mal! *sick*
selbst ein vpip: 2.5/ pfr:2.5 / af:0,5 -gambler hätte da seinen payout bekommen 
womöglich hätten sie mir ihre restlichen chips auch noch geschenkt, wenn ich nur länger ausgeharrt hätte.
doch… ich wollte nicht.
ich kam nicht umhin zu bemerken, wie doll sich die spieler über ihre gewinne freuten und über ihre verluste ärgerten…
und das dämpfte meinen spielwillen.
wirklich… man könnte sagen, ich hatte mitleid und erbarmen mit ihnen.
im moment ist es mir auch egal, ob ich 2-300 mehr in der tasche habe …
->ich hatte keine lust mehr / wollte nicht noch mehr von ihrem schwer verdienten geld einsacken & bin gegangen…
(und da spricht nicht die überheblichkeit aus mir… ich bin nur ein mittelmäßiger spieler, der ab und zu mal ein paar lichte momente hat… aber diese livezocker… )
achso morgen (mittwoch) hostet matze in sberg ab 19:00 ein satellite turnier zum satellite turnier der ept.
ausgespielt werden step 3 und step 4 tickets (der spielbank berlin).
format : 20er rebuy
January 14th, 2011 by max
Ich habe die Nacht wieder zum Tage gemacht.
…fast zumindestens.
Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass es schon 5 Uhr Morgens ist.
2.5h vor meiner regulären Aufstehzeit.
Cola und Kaffe werden mir über den Tag helfen.
Gesund ist anders, aber praktisch ist es allemal.
Der Abwärtstrend hat sich nicht weiter fortgesetzt.
In meinen letzten vier Spieltagen habe ich sogar wieder ca. 400€ geschnappt.
Fast Alles kam von einer Hand, die ich gegen den Zahnarzt spielte.
Ich fand Queens und 4bettete damit gegen 2 Caller.
Er hielt es für einen Move und reraiste auf 90€.
Überzeugt von der Ausdauer und Kraft meiner Bitches, schob ich mein ~300€ rein.
Nach ner gewissen Bedenkzeit zahlte er mit 99.
Die erste Doorkarte war ne 9.
Ich war schon froh, dass wir uns auf ein “Deal-it-twice” geeinigt haben.
River … Dame!
zweiter Flop:
93Q ^^
Gegen ihn wäre das Geld in jedem Fall reingewandert…
ganz gleich wie die Hand verlaufen wäre. Nie im Leben würde ich auf einem trockenen Board gegen ihn ein Overpair folden.
Jonas und Berger haben ihm den Rest gegeben.
In den 2 Stunden meiner Anwesenheit, hat er bereitwillig 1.200€ verteilt…
Der gute Herr tat mir ein bisschen Leid…
nicht wegen dem Geld…
das kann er schon verkraften.
Sein Tiltzustand war wohl viel mehr das Folge der Kommentare, die die Jungs von sich gegeben haben…
(nach der Valuebet mit Kings auf dem Acehighboard mit angekommenen Flushdraw) : “hast Du keine Angst vor dem Ass?”
“ach vor dem doch nicht” …
Nico (der Zahnarzt, nicht der Veranstalter) er ist n sehr netter Typ … der Freude am Pokern / den Umgang mit Menschen hat, hobbymäßig spielt und auch nie die Stimme gegen irgendjemanden erheben würde.
Und da muss man sowas meiner Ansicht nach nicht bringen. *mit dem Zaunpfahl wink & Grüß*
Naja egal…
Gestern haben sich 2 von den Angestellten aus Wilmersdorf zu meiner Donkrunde in Köpenick verirrt.
Wahrscheinlich weil sie beeindruckt von der Spielweise meiner Lieblingsgambler bzw. gierig waren.
Gut lief es aber nicht für sie.
Die Eine hab ich mehrfach ausgespielt (+140) und der Andere hatte einfach nur Pech(-250).
Ich bin in etwa break even gefahren gestern…
nach ner wirklich laaangen Session.
Ich hab nur 2 Suckouts kassiert, aber dafür sehr viel Geld mit Top 2 gegen ein Set verloren.
Mindestens 260… wenn nicht sogar 280.
Das ich zwischenzeitlich überhaupt nochmal auf n Plus kam, fand ich schon sehr nett…
und mit dem Endergebnis (-40) war ich auch zufrieden.
Nachtrag:
auch in der Hasenheide war ich wieder.
Dort saßen die ewig gleichen Typen.
Die Unzufriedenheit stand ihnen tief ins Gesicht geschrieben.
Alle wollten sie was von den Anderen abzwacken,… und Alle dachten sie, sie könnten mit ABC Poker was reißen.
Glück hatten aber nur der Donk und das Haus(Rake).
Und der Donk war nicht mal Einer.
Er spielte am loosesten von Allen…(zwischen seiner VPIP und der AVG-VPip klafften etwa 50%^^)
und brachte auch gute Action rein.
Nicht wegen fehlender Kompetenz…
sondern weil es nicht sein Limit war.
Er spielt regulativ 5/10…
und für ihn war NL100 = Kindergarten.
Nicht nur durch seine Spielweise brachte er Stimmung rein, sondern auch
durch seine locker-flockige Wesensart(oder seinem Gemütszustand).
In meiner ersten Hand foldete ich AJ @A3T6 gegen ihn…
Bis heute weiß ich nicht, ob der Fold rangetechnisch okay war^^
Gegen 10 Schlug Lopez auf. Ein stämmiger Typ aus Afrika, mit einer tiefschwarzen Stimme.
Er war der zweitschlechteste Spieler am Tisch und ein gefundenes Fressen für die Nits.
Als ich zu Matze fuhr, war der Semidonk wieder im Begriff, sein Geld zu verteilen.
Kein so schlechter Tisch, aber ich hatte es ihm ja versprochen.
Und das war auch der Abend, an dem ich den Doktor “rasiert” habe^^ (also die 2 Stunden haben sich gelohnt)
Der beste Spieler @HH war ohne Frage ein Asiate, der sehr tight gespielt hat.
Er value-bluff-bettete King-High @34922 und bezahlte dann noch das Reraise vom Semidonk.
Sick! Nun klar… in meinen guten Zeiten hätte ich das auch gemacht…
schliesslich gibt es trotz der weiten Prefloprange kaum Hände, die er am River nochmal for-Value reraisen kann.
(A-High oder jedes kleine PP zahlt doch nur… und wenn er irgendwann mal die Zwei hat : Bol Sans^^)
Ev mäßig bin ich übrigens weiterhin im Downswing… aber Wurscht.
PS. (Quantität und Qualität, die Zweite)
Ich weiss, dass Einige von euch meinen Blog gerne / regelmäßig lesen…
aber mir fehlt gerade der Eifer/die Zeit dafür.
Pps. ich finds jetzt doof, dass ich meinen 2h-Job aufgegeben hab…. durchs Development verdien ich (nach Abzug der Zusatzkosten für die Zweitwohnung…) schon ein paar Hunnis mehr …aber für einen 2/2-Gambler ist das ja nichts.
Naja wayne…
November 24th, 2010 by max
Angeregt durch : aggressive-strategy.htm
habe ich mir Gedanken über meine Spielweise gemacht.
Vor 3 Jahren lautete meine Philosophie: Setupmeidung…
mein Geld habe ich immer dann reingestellt, wenn ich die Gewissheit hatte, vorne zu sein.
AQ/Kleine Pockets waren ein Limp(call/fold), Reraises kamen nur in Ausnahmefällen mal von was Anderem als Kings und Aces und weder Buben, Damen noch Ass-König waren für mich Hände, mit denen ich vor dem Flop um einen Stack spielen oder 3Bets bezahlen wollte.
Um 2008 trat bei mir eine grundlegende Evolution ein.
Nicht nur wie ich mit Buben/Damen und AK spielte, sondern auch wie ich mit KJ,KQ,AJ,QT oder AQ verfahren bin, war nun viel mehr eine Sache meiner Gegenspieler.
Und jetzt sind die marginalen Hände/kleinen Pockets (und auch Crap wie wie A5, T8s) sogar = fester Bestandteil meiner Raisingrange geworden(auch begünstigt durch den Umstieg von Fullring auf 6max (wo seltener Monster aufeinanderklatschen) ergeben hat).
Ich squeeze, bluffe und steale auch öffter mal vorm Flop, wenn ich es mathematisch rechtfertigen kann und schau mir hin und wieder als PFA/Preflopraisecaller oder Limper mit J9, 67s (insb. gegen Vollfische) den Flop an.
Was mir jedoch zz. Probleme bereitet, ist das Spiel im Casino (Fullring) .
Mein letzter Preflopfold mit Damen liegt bestimmt schon 18 Monate zurück^^
Dieser Philosophiewechsel hat sich in meinen Winnings bemerkbar gemacht. Meine Up und Downsswings sind viel markanter.
Ich weiss auch nciht mal, ob das wirklich der Wahrheits letzer Schluss ist.
Möglicherweise liegt die Antwort ja irgendwo dazwischen?!
So oder so, wenn ich in zehntausend Jahren mal höhere Limits spielen gehe, werde ich nicht drumrumkommen, mein Mindset zu schärfen.
Denn für einen semitighten/semiloosen Spieler gibt es nichts Wichtigeres, als seine Reads.
Und dafür muss man sich den kompletten Ablauf einer jeden Hand merken, um die Ranges besser eingrenzen zu können.
In No Limit Holdem Session kann eine einzelne Information (zb. reraist er mit AK/Jacks?) über den Verlust und Gewinn des Abends entscheiden.
In einem wieder gelöschten Beitrag habe ich auch geschrieben, dass ich wieder Onlinepokern spiele, um das (zusammen mit Gedächtnistraining&Konzentrationsübungen) zu trainieren.
Aber bis es Früchte trägt, wird noch einige Zeit vergehen(momentan ist mein Mindset nicht optimal).
Vorteile eines looseren Spielstils:
-man erzeugt ein Donkeyimage und wird häufiger ausbezahlt*
-ist schwerer lesbar
-es macht mehr Spaß
-wenns gut läuft, man kann mehr als 10 bb am Abend gewinnen
Nachteile :
-man steht oft vor Boarderlineentscheidungen
-hat seltener die Chance zum Improven(Suck und Resuck)
-man muss wirklich voll bei der Sache sein und in jeder Hand die Gänge wechseln
(muss abwiegen, ob Villian nur wegen dem Image raist oder er echt ne Hand hat* & darauf achten, welcher Spieler sich an einem anpasst & wem man wann noch rumschubsen kann), da der Übergang zum Maniac sonst fliessend ist
-wegen den größeren Swings benötigt man eine größere Bankroll
-da man mehr Pötte verliert, muss man tiltresistenter sein
Kurzum : es ist deutlich schwieriger zu spielen.
Kann aber ertragreicher sein, wenn man gegen andere Maniacs spielt oder die Gegner nicht adapten.
Ps. Ich spiel meistens nicht LAG, sondern semitight/semiloose-aggressive oder auch (wenn ich mir ne Postflopedge gebe/mir langweilig ist) = loose-passive.
November 4th, 2010 by max
Eri Fik, wie meine arabischstämmigen Spielkameraden so häufig zu sagen pflegen, Eri Fik!^^ (heisst soviel wie angearscht/Schw… im Po^^)*
Mein Abend fing schon recht bescheiden an.
Um Haaresbreite verpasste ich meine SBahn und erreiche das Casino um 18:12.
Ganze 12 Minuten nach dem Startschuss.
Der Tisch an dem sich Martin niedergelassen hatte, war schon vollständig besetzt. Geplant war, dass wir uns kurz vor Um treffen und dann gemeinsam losgrinden.
Nun stand ich auf Platz 3 der Warteliste und kein weiterer Spieler war in Sicht.
Um die Zeit totzuschlagen, holte ich mir noch was zu Essen vom Noodles & Juices-Stand am Sonycenter.
Um 18:46 ging das Spiel für mich los.
Gleich in der zweiten Hand bekam ich AKs. Nach 3 Limps raiste ich ausm Smallblind auf 18.
Ein kleiner Chinese mit ernster Miene, 0-Tarif-Brille von Fielmann und einer beschen Bomberjacke bezahlte mit sichtbaren Unbehagen die Erhöhung.
Flop T97 …
Für ne halbe Sekunde starrte ich ratlos die ersten Gemeinschaftskarten an.
Weil er aber nur noch popelige 16€behind hatte, stellte ich ihn einfach all in.
Turn : König
ich drehte meine Holecars um,
er schaute nur andächtig zu mir herüber
River : Queen
Ein kurzer Aufschrei gefolgt von einem freudigen Juchzen entwich dem so introvertiert wirkenden Chinamann.
Seine Freude schwappte sogar auf mich über und ich vergaß fast, dass soebend ne 70/30 Kiste verloren hatte.
Nur wenige Hände später doppelte er abermals auf und verliess alsbald den Tisch.
Ich gab mein Bestes, um am Tisch ein Donkeyimage aufzubauen (obwohl ich eigentlich mit Bedacht gespielt habe).
Auslöser war J3 und ein Raise vom Cutti (wollte die Limper punishen)
Flop : JKx
Ich valuebettete mein Middlepair und fast zeitgleich wanderten die Karten des einzigen Limpcallers in den Muck.
Er blickte mich etwas bedröppelt an und fragte mich, ob seine Pocket-Zehner gut waren.
Nett wie ich bin, zeigte ich ihm die Nuts.
Ob er wegen meiner Hand schmunzeln musste, oder wegen seines guten Foldes, vermochte ich nicht zu deuten.
Jedenfalls integrierte ich Bube-Drei von da an in meine Standard-Raisingrange an diesem Abend.
Mir wurde die Hand auch noch 3 mal zugteilt.
Einmal davon ging ich einfach All in für 226 …
fand aber traurigerweise keinen Caller.
Nicht wirklich verwunderlich, denn mein Tisch war übertight.
Es wollte mir ganz einfach kein Spieler Paroli bieten.
Ganz anders wars am Tisch nebenan.
Martin lag bereits 2 Stacks vorn… und meinte auch, dass der Tisch sehr easy war *moep*
Neben mir gab es nur einen Spieler, der geblufft hat.
Bei ihm war ich felsenfest überzeugt, dass er mich auf dem 88T Board nur rausdrücken oder mit dem Minraise überprüfen wollte, woran er bei mit seiner 10 ist.
Reaktion auf meine 3bet : All in.
da ich nur die Second-Low-Nuts hatte, war die Hand für mich damit auch beendet.
Gegen 9 Uhr tauschten wir unsere Chips um und teilten uns ein Taxi in Richtung Charlottenburg.
Matzes Runde war gut besucht.
Es saßen 3 schlechte bis sehr schlechte Spieler.
Genützt hat es mir nichts.
Ich hab :
n 780€ Pot mit 2 Pair gegen nen Openendstraightdraw verloren
mich zwei mal verherocallt,
n ziemlich ekeliges Setup mit nem Flush under Flush gehabt,
mit der geflopten Straße gegen den Gutshot verloren,
und wurde nach meinem Herocall mit K 5 @A 9 4 5 (Potsizebet am Turn) für weitere 300€ ausgesuckt (von Q 6 ).
Die “letzte Hand” war bezeichnend für diesen Abend.
Straddle raist von 4 auf 12… ich call zum zweiten mal 5 way mit JTs ausm BB..
Donk mein TopPair … bring alles rein gegen T9 – River – 9.
Ich lag nun mit 1970€ hinten und wollte nun endgültig nach Hause fahren.
Nach meiner 10 Minütigen Pause leihte ich mir aber von Timo (einem der spielenden Dealer) nochmal 200 …
und ich ging zum letzten Angriff (mit tight-aggressiven Valuebettingpoker) über.
Ich floppte aber nie n Pair/Set. Als ich wieder auf 118 down war, kams zur fogenden Hand …
Restraddle auf 8, tight-passiv callt, Matze callt, Jonas callt.
Ich sitz im BB … und hatte K3
Spieler No1 Limpfoldete häufig & das Matthias da nie mit KJ, A9s oder 88 callt, wusste ich auch.
Sorgen bereitete mir Jonas…(der ganz sicher den Squeeze erkennt und mit jedem Ace/King, PP callen würde).
Aber ich schobs trotzdem rein…^^
Jonas callte… mit ner 8!
Wie sich bald herausstellte aber nicht mit 88 oder A8 … und auch nicht K8s, nein… es war 89s^^
Meine Hand hielt trotz Straßen und 2Pair Optionen ausnahmsweise mal durch und ich hatte wieder n vernünftigen Stack zum Spielen.
Das meiste davon verballerte ich wieder in +Ev Bluffingspots (hab 3 Barrels gegen den Donk abgefeuert, der auch nach 2pair/Gutshots drawt und den Flushdraw vermisst haben könnte (A J 3 8 8 )- Pot 200€ – er spielte in der Hand, was sehr untypisch für ihn war, sein Top Pair mal nicht an… tja…dumm gelaufen)
meine restlichen 120 stellte ich mit ner Straight+Flushoption rein…
Aber auch da kam nichts an.
Ich hab ein paar Hände missplayed, weil ich Lust hatte zu gambeln. Das meiste verlor ich aber durch Pech. Mit nem tight-passiveren Spielstil wären es vielleicht 600€ weniger geworden… aber was solls. Ich war auch nicht mal auf Tilt..
*Nicht, dass ich was gegen solche Vorlieben hätte. Ich bin der toleranteste Mensch der Welt. Aber ich finds halt immer wieder lustig
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